Fehu, eine Alltagsgeschichte

Kennt Ihr das? Ihr beginnt ein neues Projekt, eine Aufgabe und wisst schon von Anfang an, dass es herausfordernd wird. Schwierig, im Sinn von komplex, zeitlich eng. Eure Erfahrung sagt Euch, mit Stolpersteinen ist zu rechnen.

Nun ich habe, kürzlich, bei so einem Projekt um die Kraft der Runen gebeten. Probieren geht über studieren. Nachdem die Anlage beim Kunden aufgebaut war, habe ich, einer inneren Eingebung folgend, die Rune Fehu auf einen kleinen Stein gefärbt um unser Potential, das uns hier zur Verfügung steht, zu manifestieren.

Es sollte ein Sinnbild sein, für die Antriebskraft die das Vorhaben vorwärts bringt, für die Motivation die wir brauchen und für den Erfolg den wir uns wünschen. Den Runenstein hab ich unter das Gestell der Maschine gelegt, verdeckt und dennoch greifbar.

Meine Intuition hat mich nicht getäuscht, es gab Schwierigkeiten, ein ganze Menge sogar, aber auch schöne Teilerfolge. Letzlich war es meiner Hartnäckigkeit zu verdanken, mit dem Segen von Ansuz und der Leidenschaft von Kenaz, haben wir die Hürden nacheinander gemeistert, mit Optimismus, trotz nervösen Zweiflern und wiedersprüchkichen Experten in den eigenen Reihen.

Und gestern, als das Werk vollendet war, als schlussendlich alles so funktioniert hat wie es soll…da hab ich erneut nach dem Runenstein gesehen. Er lag noch immer an der selben Stelle, nur war die darauf gefärbte Rune verschwunden,…zu meiner Verwunderung, als hätte sie nie existiert.

Hat der Regen die Farbe vom Stein gewaschen? Vermutlich, ja…vielleicht aber war die Kraft der Rune jetzt auch einfach verbraucht, das Potential von Fehu ins Werk eingeflossen, zu dem geworden, was sich nun dreht und fließt? Ist das zu weit hergeholt? Ist das surreal?

Wie auch immer, es gibt mir zu denken und hinterlässt eine mystische Spur. Daraufhin habe ich, abermals spontan, die Zeichen Kenaz, Gebo und Wunjo auf die 3 Seiten des Steinchens gefärbt und ihn an den Platz zurück gelegt, an dem er die letzten Monate gewirkt hat.

Eine symbolische Geste, ein kleines Ritual, in tiefer Dankbarkeit für die Schaffenskraft, die mich auf diesem Weg begleitet hat, für die Übergabe meines Werks in den Dienst an anderen und schliesslich für unsere Freude am erfolgreichen Gelingen, die wir gemeinsam teilen!

So hat es sich zugetragen, eine wahre Begebenheit. Man darf schmunzeln, man darf staunen,…und ja, man darf es sogar als verrückt ansehen. Nicht jeder kann glauben, wo Beweise fehlen, das kann ich gut verstehen.

Für mich sind die Runen jedenfalls hilfreiche Begleiter, geben mir Denkanstöße, inspirieren, erden mich auf gewisse Weise. Der Zweck heiligt hier die Mittel, selbst wenn es Placebos sein sollten. Ich beginne jedenfalls die Kraft zu spüren, die von jenen alten Zeichen ausgeht, intuitiv, sensitiv, wachsend.

Dieses Ereignis ist nur ein weiteres Puzzlestück auf meiner passionierten Reise zur Erkundung der Kräfte, die diesen Zeichen innewohnen. Es gibt noch viel zu entdecken, zu lernen und zu erkennen. Trotz allem wollte ich diese Episode mit Euch teilen und hoffe, dass sie Euch zumindest gut unterhalten hat.

Vielen Dank fürs Lesen und viel Begeisterung in Eurem Leben, wünsch ich Euch allen.

URUZ – schöpferische Erdkraft

Diese Rune liegt mir seit jeher, ohne dass mir eindeutig bewusst ist warum. Ist es die Form, die Ausstrahlung, eine unsichtbare Kraft?

Als Uruz mich gefunden hat, war ich jedenfalls spontan begeistert! Eine regelrechte Vorfreude hat mich erfasst, mich mit diesem Zeichen tiefer auseinander zu setzen. Also habe ich gelesen, meditiert, interpretiert und geträumt,…Uruz was bist du? Was kannst du mir erzählen?

In der Literatur wird Uruz als der Ur, der Auerochse, das Sinnbild für das materialisierte kraftvolle, ungezähmte Lebenskraft beschrieben. Alles körperliche, vitale wird ihm zugeschrieben, heil und erdverbunden. Auch Nieselregen soll eine Entsprechung von Uruz sein. Im Zyklus des ersten Aett, dem Schöpferischen, drückt es die manifestierte Kraft unserer Fähigkeiten und unser körperlich verfügbares Potential aus.

Bildquelle: Printerest

Wo fang ich an mit meinen eigenen Eindrücken? Vielleicht beim Auerochsen. Für mich ist es ein Sinnbild für unser Krafttier, dem Seelenbegleiter der uns Mut gibt, mit Kraft und Beistand aufwartet. Mein Krafttier ist der Eber. Nein, das hab ich mir nicht erwählt, es ist auch nicht mein Wunschtier. So hat es sich mir in einer geführten Meditation offenbart. Auch der Eber drückt geballte, ungestüme Kraft aus, ursprünglich, primitiv, aber darauf kommt es nicht an. Das Krafttier kann ja auch ein Eichhörnchen sein. Der Punkt ist, unsere Seelenbegleiter bestärken uns darin Bedürfnisse & Mängel zu erkennen, Entscheidungen zu treffen, uns selbst die Kraft zu bringen um umzusetzen, zu manifestieren.

Bei Uruz spüre ich intensiv unsere Erdverbundenheit, wie viel Energie wir täglich aus der Erde schöpfen, sei es nun emotional oder vital. Wir schöpfen unsere gesamte vitale Lebenskraft aus diesem Planeten, Atem, Nahrung, Flüssigkeit, Schutz. Ohne Mutter Erde und ihrer Frucht, die daraus hervorgeht sind wir nicht überlebensfähig. Während einer Meditation zu Uruz, sah ich einen Kürbis, in meiner Interpretation als Sinnbild für heilsame aber auch nahrhafte Schöpfung der Erde.

Ich sah auch unseren Körper selbst bei der Runenarbeit, diese Hülle, die unserem Geist ermöglicht zu agieren unser Potential real umzusetzen. Potenz, im schöpferischen Sinn. Urus bringt mir in Erinnerung wie wichtig es ist meinen Körper pfleglich zu behandeln und möglichst heil zu halten. Wenn der Körper krank ist, wird plötzlich alles andere nebensächlich. Wir haben keinen Spaß mehr an unseren Passionen, auch Vermögen hilft uns nur mehr bedingt, denn alles konzentriert sich auf den Schmerz und die Heilung.

Bildquelle: Magicofpassions

Schwieriger ist es das Segelschiff am Meer zu deuten, welches mir in den Sinn kam. Ist es der Anker, der ihm Halt gibt? Auch ein Boot ermöglicht uns zu agieren, schütz uns, ist manifestiertes Potential und wir müssen es pflegen um damit es uns dienen kann.

Oder ist das Wasser selbst gemeint, der Ozean, denn selbst der ist erdgebunden. Wasser bewegt sich zwar zyklisch, aber das ist kein Widerspruch. Es ist flüchtig und kehrt dennoch immer zur Mutter Erde zurück. Auch die Erde durchläuft Zyklen, der Schöpfungsprozess, wir selbst.

Bei einer meiner Lieblingsübungen im Wyda nehme ich Erdkraft auf und gebe dafür, für mich negative, Energie an die Erde zurück. ( kosmisch gesehen gibt es keine positive und negative Energie in unserem ethischen, emotionalen Sinn). Ich danke Mutter Erde für diesen Energieaustausch ,für den Halt, für die Kraft die sie mir gibt…und den Müll den ich abladen darf. Uruz sehe ich ähnlich, als neutrale, ungelenkte Urkraft, die uns zur Verfügung steht, heilsam wirken kann, darauf wartet in Aktion zu treten.

Diese Urkraft ist Basis für unser persönliches Wachstum, aber auch für die Realisierung unserer Projekte. Wir müssen nur lernen sie zu lenken und sinnvoll zu nutzen. Dazu geben uns andere Runen Rat,…oder unsere Intuition.

Kürzlich habe ich gelesen, dass man Wasser, mit Uruz “ segnen“ kann, um ihm heilende Wirkung zu verleihen. Was für ein schönes Ritual. In jedem Fall ein stimmiger Gedanke, selbst wenn es nur symbolisch sei!

Schlussendlich ist Uruz für mich geballte, manifestierte Schöpferkraft, Ausdruck unserer Vitalität und physischen Stärke. Die Rune Uruz, in ihrer Form, steht mit beiden Beinen fest am Boden, verwurzelt mit der Quelle bis zum Erdmittelpunkt. Es gleicht meinem Kraftier in seiner animalischen urtümlichen Energie, die mir zur Verfügung steht, wenn ich es zulasse!

Uruz hilft uns unser materiellen Möglichkeiten zu erkennen, erdet, zeigt uns körperliche Mängel auf und weckt unsere Achtsamkeit was wir unserem Körper zuführen und abverlangen.

Dualität vs. Polarität

Gestern hat mich Dagaz gefunden und meine Gedanken darauf gebracht, dass alles 2 Seiten hat, die verbunden sind und vieles, nein alles, sehr stark von unserer Betrachtungsweise abhängt.

„Wo viel Licht ist, ist starker Schatten…“

Johann Wolfgang von Goethe

Dagaz ist die letzte Rune der Runenreihe,…nein, es ist die 24. Rune des alten Futhark, es ist das Ende eines Zyklus oder doch ein Signal, dass bald ein neue schöpferische Phase beginnt…nein, das alles zusammen ist Dagaz. Wie gesagt, es ist im Endeffekt eine Frage unserer ureigenen Betrachtungsweise, wie wir die Situationen deuten.

Es liegt in der menschlichen Natur zu werten, alles und jedes zu beurteilen und in gut oder böse, in besser und schlechter einzuteilen. Wir wissen, dass dies eine subjektive Wahrnehmung ist, selbst als Kollektiv an einem Wertesystem gemessen ist.

Wir empfinden die Welt um uns herum als Dualität, als Negatives und Positives, was Angesichts der tatsächlich vorhandenen Gegensätze ja nahe liegt.

„Wie oben, so unten; wie innen, so außen; wie der Geist, so der Körper“

Das Prinzip der Analogie (Entsprechung)

Die Natur hingegen kennt keine Dualität wie wir es ausdrücken, weil es kein Wertesystem in unserem Sinn gibt. Die Welt besteht sehr wohl aus Gegensätzen, die sich ergänzen, aus 2 Polen die sich anziehen oder abstoßen, die ein Ganzes ergeben. Feuer und Eis, Tag und Nacht, Licht und Dunkelheit, Jäger und Gejagter,…alles ist Polarität.

Im Gegensatz zu unserer Wertung, ist aber der Tag nicht besser als die Nacht, Sonne nicht besser als Regenwetter, der Fuchs nicht böse und die Gans nicht schutzbedürftig. Er stielt die Gans auch nicht, er frisst einfach was er bekommen kann und folgt seiner Natur um zu überleben und seine Art fortzupflanzen…wertfrei.

Wir Menschen sind soziale Wesen und brauchen Werte- und Moralsysteme um unser sesshaftes Zusammenleben zu regeln. Das kümmert das Universum aber recht wenig. Kosmisch betrachtet hat alles seinen Sinn und sein Zeit. Auch der “ böse“ Mensch wird von Motiven getrieben, die, aus seiner Sicht der Dinge, notwendig sind. Ich muss ihn deshalb nicht mögen oder sein Nähe suchen, nur universell gesehen gibt es keinen schlechten Menschen. Sozial unverträglich vielleicht…?

Und heute Morgen kam mir da noch ein Gedanke zum Weltuntergangsszenario, zur Umweltverschmutzung und zu dem Raubbau an der Natur.

„Es stimmt vermutlich, dass es gar nicht in unserer Macht steht, egal was wir tun, den blauen Planeten, der uns beheimatet, zu vernichten…nein, wir können ihn nur für uns selbst unbewohnbar machen.“

Und deshalb lässt uns das Universum auch gewähren, weil es, kosmisch gesehen, nicht schlecht ist was wir tun, sondern lediglich unvorteilhaft für das Leben auf der Erde. Die Konsequenzen werden Ausgleich schaffen.

Ich mag den Gedanken der Polarität!

Bei meinen Wyda Übungen leite ich oft belastende Emotionen, “ negative“ Gedanken, in den Erdboden ab….und bekomme dafür neue Energie geschenkt – wie cool ist denn das, bitte?

Ganz einfach erklärt, für Mutter-Erde ist alles gleichwertig. Wir geben nur zurück, was von dort kommt, was uns sowieso nicht gehört und empfangen was wir brauchen. Wir geben nichts Negatives zurück, weil es nichts Negatives gibt. Es ist letztlich alles Energie, egal welcher Farbe.

„PASSION“ Drawing by magicofpassions

Versucht doch mal, nur einen Tag lang, nicht zu werten!

„Das Glas ist nicht halb voll, auch nicht halb leer,…es ist einfach bis zur Hälfte gefüllt.“

magicofpassions

Erst unsere Individualität macht ein zur Hälfte gefülltes Glas vorteilhaft oder nachteilig. Unsere Bedürfnisse lassen Tatsachen gut oder schlecht erscheinen. Ich bin so durstig und habe nur mehr ein halbes Glas zu trinken, oder ich muss noch ein halbes Glas austrinken, obwohl ich bereits genug habe.

Und ja, es passieren Sachen, die sind so unsagbar schrecklich, dass man sich nicht mal im Ansatz vorstellen kann, auch nur einen Tropfen Positives daran zu entdecken,…mir kommt sogar vor, ich will es in manchen Situationen nicht erkennen!

Es geht hier auch gar nicht darum etwas umzupolen oder krampfhaft positiv zu sehen, sondern darum es so anzusehen wie es ist. Versuche es vielmehr in den neutralen Bereich zu ziehen und die Polarität zu betrachten. Frag Dich doch mal:

Was irritiert Dich? Ist es eine neue Situation? Kannst Du auf Erfahrungen zurück greifen, die Dir helfen? Weißt Du was zu tun ist? Weißt Du was nicht funktioniert? Kannst Du Wiederholungen vermeiden? Kannst Du etwas lernen? Warum ist Dir das unbequem? Macht es Dir Angst? Was ist Dein Mangel?….Ist es tatsächlich so schlimm? Nur schlimm?

Versucht es mal,…nur einen Tag lang,…nicht zu werten, sondern vielmehr aufmerksam zu betrachten, anzunehmen wie die Dinge sind, überlegen was man daraus machen oder lernen kann und schließlich zu handeln wie es uns notwendig erscheint.

Habt eine aufregende Woche.

Euer Bernhard

Runenbefragung zum Frühlingsbeginn 2020

Das Frühlingsfest,…nein eigentlich, das Ziehen der Odinsrune ( der leere Stein) am Wochenende, hat mich dazu bewogen ein Runenorakel zu legen und es für mich zu deuten. Es liegt mir nichts daran die Zukunft vorauszusehen, nein…vielmehr sind mir die Runen willkommene Helfer, Situationen aus einer breiteren Sichtweise zu betrachten.

Mit dieser Legung der Runen möchte ich neue Gedankenanstösse, in Zeiten der Massnahmen rund um das Covid-19, erhalten und mehr Klarheit für mich erfahren.

Ich beginne mit der jüngsten Vergangenheit dort liegt ja der leerer Runenstein, die „Odinsrune“, und weist auf eine Unsicherheit hin sich dem Urvertrauen hinzugeben, Kontrolle zu verlieren – gleich einem Sprung ins Leere.

„Vertrauen ist der Schlüssel zur schöpferischen Kraft des Universums.“

„Ansuz“ in seiner umgekehrten Form, soll mich selbst im Jetzt darstellen. Es drückt ein Gefühl des Mangels an vollständiger Kommunikation aus, zu wenig Klarheit für richtige Entscheidungen. Ein gewissen Widerstand steht im Raum, angebotene Lösungen anzunehmen und umzusetzen. Die Rune mahnt die positiven Aspekte einer misslichen Lage nicht außer acht zu lassen!

„Was auch geschieht, es geschieht zum richtigen Zeitpunkt auf Deinem Weg!“

nach Ralph Blum

Nun, es ist schwer, Positives zu sehen, in Zeiten, die mir in diesem Ausmaß noch nie zugemutet waren. Selbst wenn die Entschleunigung unseres Leben uns sicher gut tut, so steigt auch die Angst vor den langfristigen Folgen und Veränderungen. Ich habe keine Erfahrungswerte auf die ich zurück greifen kann.

„Gebo“, die Partnerschaftsrune, der Einigkeit und nahender Vereinigung, steht in meiner nahen Zukunft. Eigentlich eine fantastische Aussicht, die mir wieder das Geschenk der Freiheit und Leichtigkeit für Offenheit, Ausdauer und konsequentem Handeln vor Augen hält. Wir werden jene Partnerschaften erkennen die Wert und Bestand haben, egal ob auf privater oder beruflicher Ebene. Diese Krise, die alle betrifft, wird uns näher zusammenrücken lassen.

Die Grundlage meiner Frage heute wird durch „Eihwaz“ ausgedrückt. Sie zeigt mir sehr schön die Blockaden und Verzögerung auf meinem Weg durch die derzeitige Lage, sagt aber auch, dass ich Kraft und Weiterentwicklung aus dieser Prüfung ziehen werde. Es bringt aber nichts, derzeit allzu sehr vorwärts zu drängen und sich zu bemühen Dinge zu erzwingen, die wir nicht in der Hand haben.

„Geduld ist gefragt! Es ist so, als wenn wir darauf warten, dass sich eine Kanne mit Wasser füllt!
Ungeduld ist hier nicht hilfreich – beschleunigt das Resultat nicht!“

Durchhaltevermögen, sowie gute Voraussicht und die richtigen Entscheidungen, sind die besten Helfer zu dieser Zeit. Wir befinden uns in einer bedeutungsvollen Phase und einer Prüfung an uns selbst. Treffen wir also mutige Entscheidungen, ernsthaft, mit angemessener Gelassenheit und kommen wir ins notwendige Handeln, wenns soweit ist, auch wenn es unbequem sein mag.

„Hagalaz“ liegt auf der Position der Herausforderung, die es zu überwinden gilt.
Sie deutet auf elementare Zerstörung und Geschehnisse hin, die außerhalb unserer Kontrolle liegen! Einige meiner Pläne werden durchkreuzt und sich gleichsam in Luft auflösen. Ich werde wachgerüttelt, in meinem Gefühl von Sicherheit, in meiner Arbeit, vielleicht sogar in meinen Glaubensinhalten erschüttert.

Unsere innere Kraft selbst, alles was wir bisher gelernt haben und können, wird uns den Weg in die Zukunft weisen, nachdem uns Selbstverständliches genommen wurde. Hab keine Angst!
Das was gerade passiert bedeuten nichts Banales, sondern einen tiefen Einschnitt, aus dem aber auch großes Wachstum auf vielen Ebenen entsteht,..vor allem auf der persönlichen.

Schlussendlich liegt „Sowelo“, auf der Position des „best möglichen Resultates“, bezogen auf die Entwicklung der befragten Situation! Das lässt mich irgendwie erleichtert aufatmen, weil sie mir genau das in Aussicht stellt, was unsere wahre, innere Natur in ihrer Ganzheit braucht.

Der Ausweg aus dieser Prüfung wird uns sehr klar ersichtlich und dennoch individuell angezeigt werden und eine Phase der Regeneration und erneuter energetischer Aufladung wird stattfinden.
Individuell, weil manche von uns eher im Rückzug, Energieräuber meiden werden müssen, während andere sich neuen Einflüssen mehr öffnen sollten um den best möglichen Ausgang aus der Situation für sich zu finden.

Die Kraft dafür wird uns jedoch in mehr als ausreichender Fülle zur Verfügung stehen und wenn nicht viel wichtiger, die Erkenntnis was zu tun ist!
Trotzdem sollten wir mit dieser Quelle der Energie stehts maßvoll umgehen, sie mutig aber fokkusiert für unser Ziel einsetzen,…fließe, statt erzwingen im Prozess dieser Erneuerung.

„Nicht unsere eigene Kraft ist entscheidend, sondern die universelle, schöpferische Energie die durch uns fließt!“

magicofpassions

Fazit:

Was darf ich nun mitnehmen, aus dieser Gedankenarbeit, an Erkenntnis?

Im Grunde Festigung in meiner Einschätzung, dass es sich um nichts Banales handelt, wir nicht übertreiben in unseren Maßnahmen und dass tiefgreifende Veränderungen unser Leben durcheinandergewirbelt.

Wir werden all unsere Fähigkeiten benötigen um neu aufzubauen was gerade verloren geht. Ich habe aber auch die Chance, alteingesessene Gewohnheiten zu verändern, zu modernisieren oder sogar mein Leben in mehr als einem Bereich neu zu gestalten. Das liegt in der Natur solcher tiefgreifender Ereignisse! Unvorhergesehene Rückschläge, Mühe, aber auch Chancen, je nachdem ob wir uns als Designer unsere Daseins annehmen oder nicht.

Die Kraft um das zu bewältigen ist bereits ein Teil von mir und es wird immer wieder mal Phasen der Entspannung geben um meine Batterien aufzuladen. Ich mache mir allerdings auch nichts vor,…

Ich werde warten, auch wenn ich ungeduldig sein mag. Werde Entscheidungen zur rechten Zeit treffen, selbst wenn sie mich zweifeln lassen. Werde ausdauernd sein, obwohl ich machmal erschöpft sein werde. Ich werde mir selbst helfen und dann anderen kraftvoll unter die Arme greifen. Ich werde die Maßnahmen, die unsere Gemeinschaft schützen sollen, mittragen so gut ich kann.

Aber allem voran bin ich achtsam, um im richtigen Zeitpunkt zu handeln, um Wegweiser und Chancen zu erkennen, um zu Entscheiden was richtig für mich ist. Ich bin achtsam um Ängsten einhalt zu gebieten, denn meine positive Einstellung ist mir ein weitaus kraftvoller Helfer als die Furcht.

Ich vertraue, in mich, in meine Fähigkeiten, in mein nahes Umfeld, in eine höhere Macht die mich stärkt…die uns alle versorgt. Ich denke wir brauchen so etwas wie unser Urvertrauen mehr als je zuvor in diesen angesapnnten Zeiten!

In diesem Moment sind viele von uns zum abwarten verdonnert. Nutzen wir die Zeit ernsthaft zur Regeneration, aber auch um uns bestmöglich auf das bevorstehende Morgen vorzubereiten und um uns neu mit unserer Familie und Gemeinschaft innig zu verbinden.

„Tanken wir Energie, mental, emotional und vital, um bestmöglich gerüstet zu sein…und erlauben wir unseren Ängsten nicht das Ruder unseres Lebens zu übernehmen. Vertrauen wir vielmehr in das, was in uns steckt, in starke Partnerschaften und unsere Begeisterung am Leben!“

magicofpassions

Zu guter Letzt, möchte ich darauf hinweisen, dass dies keine allgemeine Legung ist, sondern für mich selbst und meine individuelle Situation.
Dennoch freut es mich, falls Ihr für Euch inspirierende Gedanken, Optimismus oder passende Stellen die vielleicht weiterhelfen, mitnehmen könnt.

Seid stark und kreativ in der Planung und Umsetzung Eurer Zukunft, bleibt gesund und achtet auf Euer nächstes Umfeld!
Organisiert Eure Community und überlegt wie Ihr regional mit Euren Werten und Fähigkeiten unterstützen könnt.

Danke für Eure Zeit und alles Gute auf eurem Weg

Euer Bernhard

Gedanken zum Frühlingsbeginn

Man merkt schon sehr deutlich, dass er da ist, der Frühling und die Tagundnachtgleiche am 20.März 2020 hat das sozusagen manifestiert.
Am 21.März feiern wir das Frühlingsfest – Alban Eiler – „Licht der Erde“, wie es die Neo-Druiden nennen oder das Ostara des germanischen Neuheidentums.

Wie auch immer, es ist eine Zeit des Aufbruchs, Erwachen aus dem Winterruhe. Pläne die in der kalten Jahreszeit geschmiedet wurden drängen jetzt auf Umsetzung. Wir wollen raus, wir wollen Neues erschaffen, das Winterfell abwerfen und uns kreativ verwirklichen.

Dieses Jahr hält uns aber die Krise um die Corona Pandemie in Atem und lähmt unseren Enthusiasmus, lässt uns hadern was richtig und falsches Handeln ist, zwingt uns zur Geduld, bremst uns gleichsam aus.

Auch ich mache mir Gedanken, geb mir Mühe der Situation mit entsprechender Ernsthaftigkeit zu begegnen und das für mich richtige zu tun. Ich glaube fest daran, dass man in jeder Situation die Chancen nutzen soll, den Herausforderungen mutig begegnen muss und die Dinge die man nicht ändern kann möglichst gelassen hinnimmt – Punkt.

Ich habe heute Nauthiz gezogen und das gab mir Anlass über Notwendigkeit und unsere derzeitigen Lage zu reflektieren.

Nauthiz, die Rune die Zwang, Härte, die Ursache menschlicher Sorge, Notwendigkeit ausdrückt, aber auch ein guter Lehrer dafür ist, was getan werden muß.

Ich mag den Gedanken, dass das Universum kein Gut und Böse im ethischen Sinn kennt, sondern alles eine Dualität braucht. In der Natur gibt es kein Gut oder Schlecht, so wie wir es empfinden, sondern nur, je nach Situation, mehr oder weniger Vorteilhaftes. Aber immer ist das, was gerade stattfindet Teil des ewigen Zyklus des Lebens, notwendig und niemals völlig grundlos.

In unserer derzeitigen Situation zwingt uns das sich ausbreitende Covid-19 Virus in die Isolation, in die „Enge“ unserer Behausungen und wir empfinden es als teils unzumutbare Einschränkung. Warum empfinden wir das eigentlich so? Ist das nicht unser geliebter Rückzugsort unsere Festung, mit dem wir Sicherheit und Wohlbefinden verbinden?

Durch die Maßnahmen, die uns die Pandemie aufzwingt, erfahren wir einmal mehr sehr bewusst unser eigenes, einmaliges Wesen und unsere individuellen Bedürfnisse. Was für den einen angenehm, entspannend, beschützend ist, empfindet der andere als beklemmend und bedrückend.
Wie so oft nehmen wir überwiegend, kopfgesteuert mental war – denn unsere emotionalen Bauchgefühl trauen wir zumeist weniger als der Logik.

Statt sich zu sagen, „Ich schütze mich und meine Mitmenschen, indem ich zuhause bleibe, an meinem Lieblingsort, den ich mir so gestaltet habe wie ich mich wohlfühle, der mir vertraut ist“, empfinden viele, „ich bin in meiner Freiheit zu entscheiden eingeschränkt, muss zuhause bleiben, muss mich mit mir selbst und der Situation beschäftigen.“

Ja,…das wir heute konsequent sind ist notwendig, schränkt unseren Aktionsradius ein, aber es gibt eben eine Ursache, die uns zu richtigem Handeln zwingt, zu unserm eigenen Wohl, zur Bewältigung dessen was uns derzeit große Sorgen bereitet.

Nichts anderes sagt mir heute Nauthiz, weist mich auf die „Dringlichkeit“ zur Anpassung meiner Gewohnheiten hin, auf die notwendigen Schritte zur Überwindung der unvorteilhaften Situation in der wir uns befinden, und lässt mich nachdenken…

…nachdenken, warum wir immer wieder in negativen Glaubenssätzen verharren?

Wir sind gar nicht in unserer Entscheidungsfreiheit eingeschränkt, wir haben uns vielmehr dafür entschieden uns zu schützen und das Beste in und aus dieser Situation zu machen, in dem wir gemeinschaftlich die notwendigen Maßnahmen mit tragen…also ich zumindest schon!

Ja es ist ungewohnt, ja es wird weitreichende Folgen geben, mit denen wir zurechtkommen müssen,…aber eins nach dem anderen. Wir schaffen das!
Bis dahin begegnet der Entschleunigung Eures Lebens bewusst, plant Eure Zukunft, bereitet vor, hört nicht auf zu leben…und begrüßt den neuen Frühling mit beiden Armen!

Alles Gute und passt gut auf Euch auf

Euer Bernhard

Lebensmittel vs. Nahrung – Teil 2

Was gut für mich funktioniert.

Gerade weil es so schwierig ist seinen Zugang zu einer gesunden Ernährung zu finden, möchte ich hier diejenigen Erfahrungen teilen, die mir geholfen haben, bzw. die ich für mich als praktikabel, überraschend gut und wohltuend herausgefunden habe.
Ich muss aber an dieser Stelle anmerken, dass ich weder Arzt noch Ernährungsberater bin und meine Erkenntnisse alle auf reiner Selbsterfahrung und praktischer Anwendung basieren.
Außerdem gebe ich zu bedenken, dass ich autoimmun krank bin, mein Körper also mit Nahrungsmitteln schlechter zurecht kommt, die ein 100% gesunder Körper weitaus besser packen kann…selbst wenn das ein oder andere auch für den gesunden Organismus eine Herausforderung ist.

Weitgehend unverarbeitete Rohstoffe

Obwohl es mir mehr Zeit kostet als ich möchte, koche ich wesentlich mehr als früher. Ich backe mein Brot selber und habe tatsächlich gelernt gerne Gemüse zu essen. Dabei habe ich ganz neue Lebensmittel kennengelernt, wie zum Beispiel die Süßkartoffel, die man sehr vielfältig und lecker zubereiten kann und statt der üblichen Beilagen wie Kartoffel, Nudeln oder Reis hernehmen kann. Außerdem macht die Süßkartoffel mich satt und schmeckt mir!

Ich esse gar keine Fertiggerichte mehr und weitgehend keine Konserven.
Zum Kochen nehme ich Olivenöl oder Kokosöl, je nach Gericht passend.
Da ich sowieso selten ins Restaurant gehe, picke ich mir auch hier die Rosinen raus und teste Gaststätten, die von sich behaupten sehr gute Qualität zu bieten, frisch zu kochen. Da ich beruflich viel unterwegs bin, funktioniert das natürlich nicht immer, was ich unmittelbar spüre und „verdauen“ muss!

Beim Obst schwanke ich leider öfters, obwohl ich weit mehr esse als früher. Hier habe ich zwar gehört, dass es überbewertet ist täglich Obst zu essen, empfinde es aber selbst dennoch als den gesündesten Zuckerlieferanten. Zitrusfrüchte liebe ich, tun mir aber irgendwie nicht gut.

Nein, ich pflanze meine Lebensmittel nicht selbst, sondern kaufe auch in verschiedenen Läden ein, selbst im Supermarkt. Ich mache mir aber inzwischen die Arbeit, mir genau die Zutaten-Liste anzusehen und wenn es mir dann auch noch gut tut, kommt es auf meine Liste meiner Lebensmittel. Meine Grundlebensmittel beziehe ich deshalb stets aus der selben Quelle und von der selben Marke.

Es ist also nur am Anfang ein nennenswerter Aufwand der nervt. Schon bald hat man seine Basics beisammen und kauft mit dem gleichen Zeitaufwand ein wie früher, nur gezielter.

Trinken und Getränke

Abgesehen von reinem Trinkwasser, nein Mineralwasser gehört nicht dazu, sind Getränke auch mit Nährstoffen beladen. Also muss man auch hier kurz checken was man eigentlich zu sich nimmt.

Ich komme zum Beispiel mit Kohlensäure schlecht zurecht. Es hat zwar bei mir keine unmittelbar sichtbare Effekte auf die Verdauung, aber ich scheine die Kohlensäure schlecht zu absorbieren oder zu verarbeiten. Jedenfalls bläht sie mich, und gibt mir recht schnell ein Sättigungsgefühl. Kommt Alkohol dazu, wirds richtig heftig.

Alkoholische Getränke hab ich drastisch reduziert und das tut mir extrem gut. Alleine schon der Zucker, der meinem Körper dadurch erspart bleibt und auch die Bauchspeicheldrüse ist sicher dankbar dafür. Ich habe Glück, dass ich nie so extremes Verlangen nach Alkohol hatte, so war es recht simpel das Suchtmittel in ein selten konsumiertes Genussmittel zu verwandeln.

Die weit größere Hürde hier war der gesellschaftliche Druck. Als maßvoller Alkoholkonsument wird man oft dümmlich angesprochen und muß mit kindischen Kommentaren umgehen lernen. Es scheint mir, dass viele ein gewisses Missionierungsbedürfnis verspüren, Antialkoholiker auf den rechten Pfad zu führen.

Es tut mir aber verdammt gut, wenig Alkoholisches zu trinken und vor allem trinke ich nur das wonach mir hier und jetzt ist. Und so kommt es schon mal vor, dass ich genüsslich, in einer Runde von Biertrinkern, an meinen Campari-Orange nuckle, während ein paar halblustige Kommentare am Lotusblüteneffekt meiner Selbst abperlen.

Über zuckerhaltige Getränke muss ich nichts sagen, wir sind hier ausreichend aufgeklärt. Schon das Weglassen meines täglichen Cola-Konsums hat ein paar Kilo Körperfett purzeln lassen. Dabei ist es nicht nur der Zucker alleine, sondern neben anderen Inhaltsstoffen, vor allem der zusätzlich durch Getränke erhöhte Blutzuckerspiegel, der ständig die Insulin Produktion stimuliert.

Wasser ist lebensnotwendig, kein Nahrungsmittel, aber für mich Lebensmittel, weil ohne Wasser kein Leben. Es ist wohl eines der besten Lösungsmittel, dient uns ausserdem als Transportmittel und Kühlmittel. Wasser hat aber einen eigenen Beitrag verdient, also weiter…

Im Winter trinke ich viel Kräutertees, und ja, mir schmeckt das und ich habe regelrecht Lust darauf. Vor allem wenn man sich erst ans tägliche Trinken von ausreichend Wasser statt süßen oder alkoholischen Getränken, gewöhnen muss, sind Tees eine gute Lösung.

Wer sich damit auskennt, kann sogar noch mehr für seinen Körper und sein Wohlbefinden aus Tees rausholen. Kräuterheilkunde ist ein spannendes Thema, aber nicht von heute auf morgen erlernt.

Cafe und Tee,…mein lustvolles Laster. Ich geniesse diese Getränke zu sehr, um mich hier einzuschränken! Eine Tasse Espresso oder grüner Tee am Abend,…das sind liebgewonne Rituale, auch wenn ich über die negativen Effekte weiß. An manchen Tagen ist mein Kaffeekonsum sogar grenzwertig.

Zucker

Einer meiner grundlegenden Massnahmen vor über 30 Jahren, zur wesentlichen Verbesserung meines Gesundheitszustandes, war das Weglassen von Zucker und eindeutig zuckerhaltigen Speisen, sowie Getränken!

Ein halbes Jahr habe ich es durchgehalten, dann ein Stück Schokolade und ich war sofort wieder auf Droge. Ich kann mich bis heute an diese grandiose Geschmacksexplosion erinnern, dass dieses erste Stück Zucker, nach der Enthaltsamkeit ausgelöst hat, man könnte es fast schon als lustvolles Erlebnis bezeichnen.

Auch wenn ich Süßigkeiten nicht ganz aus meinem Leben verbannen möchte, so hab ich in den letzten Jahren, das zuckerfreie Monat eingeführt. 3-4 Monate im Jahr verzichte ich auf Zucker und es tut mir so gut, dass ich mich frage, warum ich es nicht immer tue? Ich bin viel energiegeladener und wacher ohne Zucker, bzw. ohne zusätzlichem Zucker, denn wir konsumieren sowieso genug versteckten Zucker mit unserer Nahrung.

Supplements

Ich habe ein leben lang ohne Nahrungsergänzungsmittel überlebt, trotzdem nehme ich seit 8 Monaten regelmäßig ein paar davon. Neben Vitamin-C, Vitamin-D, Omega-3 Fettsäure und Probiotika, nehme ich L-Glutamin und überlege Collagen hinzu zu fügen.


Was mich letztlich dazu bewogen hat meinem Körper zusätzliche Stoffe zuzuführen sind folgende Punkte:
– Ich kann kaum mehr feststellen, wie viele Nährstoffe tatsächlich noch in meiner Nahrung sind.
– Eine ärztliche Empfehlung zu Vitamin D und Omega 3 Fettsäure anhand meiner Blutwerte.
– Die Amy Myers Autoimmun-Lösung, die mir ein weiteres Mal bewiesen hat, wie sehr wir für unsere Gesundheit in der Selbstverantwortung sind.
– Die für mich schlüssige Behauptung eines Ernährungsberaters, dass unser Obst und Gemüse allein schon saisonal einem Nährstoffverlust unterliegt und uns deshalb, in normal zu bewältigender Menge, nicht verlässlich mit der notwendigen Menge an Vitaminen versorgen kann.

Obwohl ich darüber nachdenke die Supplements auf ein paar wenige zu reduzieren, werde ich spezielle auf L-Glutamin und Probiotika nicht verzichten. Diese unterstützende Stoffe, helfen meinem Darm spürbar und relativ unmittelbar sich selbst zu helfen.

Heilfasten und Detox

Im Prinzip tut mir jede Art der reduzierten Nahrungsaufnahme gut. Dabei meine ich nicht hungern, sondern bewusst Essen und vor allem Pausen zwischen den Mahlzeiten. Mein natürlicher Rhythmus des Hungergefühls ist alle 4-5h.

8:30-13:30-18:00 Uhr, hab ich beobachtet. Aus meiner Kindheit war ich aber gewohnt dass es zusätzlich eine Schuljause am Vormittag und eine Kaffeejause zusätzlich gibt dafür das Abendessen etwas später.

Gerade diese Zwischenmahlzeiten sind beim Erwachsenen aber nicht mehr notwendig und belasten den Körper eher als sie ihm dienen,…davon bin ich überzeugt, auch wenn ich nicht frei von Fehlern bin. Oft sind es nur Snacks, Süßigkeiten, etwas Gebäck, das wir zwischen den Hauptmahlzeiten einwerfen, mehr aus Lust als aufgrund eines tatsächlichen Hungergefühles.

Ich hab unlängst gelesen, wer sich zu den Hauptmahlzeiten ausreichend satt isst, braucht keine Zwischenmahlzeiten. Hat man dennoch dazwischen ein Hungergefühl, so hat man entweder nicht genug zu den Hauptmahlzeiten gegessen, oder hat in Wahrheit Durst und nicht Hunger!

Das probiere ich gerade aus,…Wasser trinken, wenn ich zwischendurch Hunger verspüre. Ich muss sagen,…ich bin noch nicht überzeugt.

Was ich sehr wohl bestätigen kann, sind die positive Effekte, weniger Müdigkeit unter Tags und bessere Verdauung! Es erscheint mir deshalb glaubhaft, dass es dem Verdauungstrakt einfach gut tut, diese Pausen zur Regeneration und Reinigung zu haben.

Ich möchte 2 Ernährungsformen erwähnen, die mir sehr geholfen haben und ich deshalb gerne teile und empfehle.

Die Montignac Methode

Ursprünglich für Diabetiker von einem Herzchirurgen entwickelt, basiert diese Ernährungsform auf einer Art Trennkost mit starkem Low Carb Einschlag und dem Ziel den Blutzuckerspiegel wenig zu belasten. Nahrungsmittel bzw. Mahlzeiten mit hohem glykämischem Index gilt es zu vermeiden.

Diese Ernährung ist nicht nur schmackhaft, und wohltuend für die Verdauung, sondern hatte bei mir auch eine langsame, nachhaltige Gewichtsreduktion bewirkt. Es besteht keine Kalorienbegrenzung bei den Mahlzeiten – essen bis man satt ist von dem was erlaubt ist und zusammen passt.

Da man aber gewisse Lebensmittel nicht kombinieren darf, ist es auf Reisen wenig praktikabel und beim Frühstück für mich sehr gewohnheitsbedürftig gewesen. Der Erfolg hat sich aber rasch, eindeutig und nachhaltig eingestellt. Kartoffeln, Bier und Reis sind neben anderen Zutaten, wegen des hohen glykämischen Last bei dieser Methode so gut wie Tabu.

Die Amy Myers Methode

Die Autoimmunlösung, beginnt erst mit einer Darmsanierung, durch extreme Entlastung des Verdauungstracktes für einen Monat, mit dem Ziel der Selbstheilung. Für diese 30 Tage werden Rezepte für jeden Tag zur Verfügung gestellt und das ist auch hilfreich, denn auf den ersten Blick hat man das Gefühl überhaupt nichts mehr essen zu dürfen was satt macht.

Im Anschluss der Darmheilung folgt eine Ernährungsumstellung auf glutenfreie und laktosefreie Kost…für immer? Auch auf entzündungsbegünstigende Nahrungsmittel wird verzichtet. Es werden aber nach und nach Lebensmittel wieder hinzugefügt, soweit sie gut vertragen werden.

Die Autorin leidet selbst an einer Autoimmunerkrankung, hat Schulmedizin studiert, sich aber auf die ganzheitliche Heilung mittels funktioneller Medizin spezialisiert. https://www.amymyersmd.com/

Es hat mich wahnsinnig viel Überwindung gekostet dies Methode auszuprobieren, weil so wenig erlaubt ist, die ersten 30 Tage, und ich hätte auch nicht durchgehalten, wäre nicht dieses Wunder passiert!

Nach gerade einmal 4 Tagen hat sich meine Verdauung dermaßen positiv verändert, wie ich es seit mehr als 30 Jahren nicht erlebt habe. Durch diesen Motivationsschub wurde das Programm zum Selbstläufer! Ich war wach, energiegeladen, und meine Verdauung grandios!

Nach 6 Wochen war meine Schuppenflechte, an der ich 1,5 Jahre ohne einen einzigen beschwerdefreien Tag gelitten habe, am ganzen Körper verschwunden…und das ist auch heute, 8 Monate später, noch immer so!

Wahnsinn, dass eine Darmentzündung für eine Hauterkrankung verantwortlich ist! Im Buch zu diesem Programm oder der Webseite der Autorin, wird es aber schlüssig erklärt.

Ich ernähre mich heute glutenfrei, ohne Nachtschattengewächse und mit wenig bis gar keinen Kuhmilchprodukten. Diätfehler merke ich unmittelbar durch eindeutige Symptome, die aber fast genau so schnell wieder verschwinden, wie sie auftauchen – soweit es bei einem Ausreißer bleibt.

Für mich steht fest, mein Verdauungsapparat hat sich, so gut es geht, selbst repariert, weil ich ihm die Chance dazu gegeben habe -magisch – und ist heute wesentlich resistenter gegenüber Nahrungsmitteln die ich nicht gut vertrage.

Nahrungsmittel auf die ich verzichte

„You are what you eat, so don´t be fast, cheap, easy or fake!“

Quelle: Printerest

Seit Sommer 2019 ernähre ich mich glutenfrei und meide Milchprodukte. Ich esse auch keine Nachtschattengewächse mehr, außer ab und an Kartoffeln. Rohe Tomaten, Paprika, Auberginen, Mais, Hülsenfrüchte und Soja vermeide ich. Eier esse ich nur noch hart gekocht.

Ich lege 4 mal im Jahr ein zuckerfreies Monat ein und versuche insgesamt keine Zwischenmahlzeiten bzw. Snacks zu essen. Wenn ich Süßigkeiten esse, dann nur weizenfrei bzw. glutenfrei.
Bei Wurstware beschränke ich mich auf Schinken und Speck. In so gut wie allen Wurstwaren, Fertiggerichten, Packerlsuppen, usw. ist Weizenmehl verarbeitet. Keine Pizza mehr, außer die glutenfreie Variante, soweit angeboten.

Weizen ist ja inzwischen aus gutem Grund kennzeichnungspflichtig. Ich dachte echt ich werde verrückt, in wie vielen Produkten und vor allem in welchen, Gluten eingearbeitet ist! Inzwischen habe ich aber einen guten Überblick. Zu meiner Verwunderung und Freude werden aber immer mehr glutenfreie Produkte angeboten, praktisch in jedem Supermarkt und Drogeriemarkt. Das ist irgendwie bezeichnend, oder?

Was esse ich und vertrage ich gut?

Zum Frühstück gibts selbstgebackenes Brot mit Butter, Schinken oder Marmelade. Alternativ Salatwraps mit Schinken oder faschiertem Fleisch. Ab und an glutenfreies Müsli mit Reismilch oder Mandelmilch.

Mittags/ Abends jede Art von Fleisch gekocht, in Kokosöl oder Olivenöl gebraten mit leckeren Beilagen wie Salat, Brokkoli, Kürbis, Süßkartoffel, Blumenkohl, Erbsen (obwohl Hülsenfrucht), Karotten, rote Rüben, Reis, Spaghetti (glutenfrei), Avocado, Salatgurke, Essiggurke, Fisch, Scampi, Kren, Datteln, Feigen, Spinat, Obst aller Art.

Körper und Seele

Mir ist im Laufe der Jahre bewusst geworden wie sehr körperliches Wohlbefinden, Verdauung und emotionales Gleichgewicht in Zusammenhang stehen. Sich Zeit nehmen zum Essen, bewusste Nahrungsaufnahme, ist nicht nur ein Mythos vergangener Generationen. Seelische Dauerbelastung, permanente Hektik, schlägt sich auf den Magen.

Nun kann man aber nicht dauerhaft sicherstellen, dass man von Schicksalsschlägen und stressigen Situationen verschont bleibt. Leben ist Herausforderung, Lernen und Wachsen, gerade bei der Bewältigung unbequemer, ungewohnter, schwieriger Situationen entwickeln wir uns weiter.

Wenn man nicht von Haus aus, die Ruhe in Person ist, helfen mentale Entspannungstechniken, eine bessere Ausgeglichenheit und höhere Stressresistenz zu entwickeln. Gerade um alltägliche Dauerbelastungen und wiederkehrenden Druck besser zu bewältigen, sind Methoden zur Entspannung sehr gut geeignet.

Ich habe mit autogenem Training begonnen, mich mit der Kraft des positiven Denkens beschäftigt und schließlich den Weg zu dynamischeren Methoden, die den Körper mit einbeziehen gefunden – Yoga und Wyda.

Auch wenn der Effekt bei psychosomatischen Leiden deutlich klarer erkennbar ist, bin ich davon überzeugt, dass ein mentales Training für jeden eine Bereicherung ist…und es ist Spaß,…und es ist Zeit für Dich!

„Wissen ist nicht genug, wir müssen anwenden.

Wollen ist nicht genug, wir müssen tun!“

Bruce Lee

Finale Worte

Wie schon zu Beginn erwähnt, soll dieser Text informieren, inspirieren und mit etwas Glück den Menschen finden, dem das ein oder andere hilft oder auf dem eigenen Weg bestärkt.

Unsere Ernährung, die Qualität der Lebensmittel, mit denen wir uns versorgen, hat wesentlichen Einfluss auf unsere Gesundheit, unsere Vitalität und unser Wohlbefinden. Heilfasten entschlackt unseren Körper, entgiftet den Darm und erhält ihn leistungsfähig, hilft ihm sich selbst zu helfen.

Aber Ernährung ist nur ein Eckpfeiler für ein ganzheitliches, ausgewogenes Leben. Wir brauchen auch Herausforderung, Begeisterung, Bewegung, Entspannung, Sicherheit, Liebe, Sexualität, Akzeptanz, Geduld, Aufregung, Erfolg,…

Für all das, ist ein gesunder, kräftiger, widerstandsfähiger Körper vorteilhaft, wenn nicht sogar notwendig. Darum sollten wir uns alle Mühe geben unsere Hülle und Innereien mit dem Bestmöglichen zu versorgen, selbst wenn es mitunter schwierig ist unsere passenden Lebensmittel zu finden,…aber das war ja immer schon so, vom Anbeginn der Zeit an. 😉


AUS!

Wyda Praxis – erste Eindrücke

Ein knappes Monat übe ich nun täglich die Stärkung und Harmonisierung meiner Energiefelder. Dabei hat sich eine lieb gewonnene Routine eingestellt, die ich als Teil meines Tagesablaufes sehr schätzen gelernt habe. Selbst komplexere Abläufe funktionieren immer besser und ich kann mich immer mehr auf die Atmung und das Körperbewusstsein konzentrieren.

Visualisieren ist immer noch sehr stimmungs- bzw. tagesabhängig. Das durchführen verschiedener Übungen zu den richtigen Tageszeiten klappt eigentlich reibungslos. Einige Übungen haben sich als immens kraftvoll erwiesen, wogegen andere eher schwache Empfindungen auslösen.

Für mich geben die folgenden Übungen derzeit das eindeutigste Feedback :

  • Bärenübung
  • Erste Öffnung
  • Sekundäre Stärkung des Vitalfeldes
  • Erdkraft aufnehmen
  • Das Durchdringen der Harmonie

Wie auf dem Bild rechts, empfinde bzw. sehe ich farblich die Energiefelder, die uns, mehr oder weniger stark ausgebildet, innewohnen und umgeben.
Auch die Anbindung an Erde und Kosmos ist dargestellt. Die Farbgebung entspricht nicht eindeutig dem Yoga und auch nicht dem Wyda, aber so sehe ich es eben…

Heute habe ich zum ersten mal die Verstärkung der Übungen mit Naturstoffen und Energiemustern. Dabei habe ich zwar noch keine deutlichere Wirkung empfunden, aber dass das Üben in der freien Natur wesentlich kraftvoller und stimmungsvoller ist, hab ich von Anfang an mehr als eindeutig gespürt.

Ich stärke derzeit vor allem mein Vitalfeld, da ich hier das größte Manko feststelle. Das Emotionalfeld ist stabil, das Mentalfeld etwas zu stark und chaotisch. Auch wenn es etwas verfrüht erscheint experimentiere ich bereits mit der Verbindung aller 3 Energiefelder zu einem Ganzheitlichem Kraftfeld.

Fazit, Wyda hat mich immer schon angesprochen und es bestätigt sich gerade, dass es für mich genau das Passende ist um mein Körperbewusstsein zu verbessern, Ruhe und innere Stärke zu finden und letztlich, den Tag mit einer sehr lebensfrohen Quality Time zu starten, die ich ganz alleine mir selbst schenke!

Runen – meine Wegbegleiter?

Heut möcht ich gern ein wenig über die Runen schreiben, diese mystischen Zeichen, die mich erstmals in den 90er Jahren beschäftigten. Damals, wenn ich mich recht erinnere, wohl aus der Neugier heraus etwas Magischem begegnet zu sein.

In meiner jugentlichen Ungeduld und Faszination, habe ich mich sicher eher oberflächlich mit ihrer Inspiration und Aussagekraft beschäftigt. Ich fand es wohl ziemlich cool, mich mit etwas Magie zu schmücken und Talismane mit Zahlenmystik herzustellen.

Aus dieser Zeit ist mir nur ein Ring geblieben, den ich seit dem Tag seiner Anfertigung niemals mehr als ein paar Stunden abgelegt habe. Er bedeutet mir immer noch sehr viel, nicht zuletzt weil es mein erstes Goldschmiedewerkstück ist – goldene Runen auf Paladium.

Die Runenarbeit selbst, war aber lange Jahre in Vergessenheit geraten, auch wenn mich die Gedanken an sie nie ganz verlassen haben. Ich wusste aber auch immer schon, dass es Zeit und Fokus benötigen würde, mich eingehend mit diesen Zeichen zu befassen um weiter zu kommen und zu verstehen.

„Wir alle sind Lehrer und was wir lehren, ist das, was wir lernen müssen, und so lehren wir es wieder und wieder, bis wir es lernen.“

Aus: A Course in Miracles“

Seit Ende letzten Jahres habe ich die Runen wieder neu für mich entdeckt. Ich bin immer noch neugierig, doch sehe ich es heute gelassener…und vielleicht bin ich geduldiger geworden, das Mysterium zu ergründen.

In jedem Fall setze ich heute einen Fuss vor den anderen,…spiele, lerne, reflektiere, interpretiere, lerne, vergesse und erinnere mich.

Ich ziehe derzeit täglich eine Tagesrune und übe mich in der Interpretation, spielerisch und dennoch ernsthaft bestrebt tiefer einzutauchen.

Die Rune und ihre Bedeutung, ist für mich aber oft einfach eine gute Inspiration, ein Anstoß über die eigene Situation im Hier und Jetzt nachzudenken…und alleine dafür, ist es ein guter Helfer, den ich schätzen gelernt habe.

Der Mann muß mäßig weise sein, aber nicht allzu weise. Des Weisen Herz erheitert sich selten, wenn er zu weise wird.

Edda – Mythologisches Lehrbuch, überlieferter Verfasser: Snorri Sturluson etwa um 1230.

Aus reiner Leidenschaft und Liebe zum Handwerk, habe ich nebenbei begonnen, an für mich bedeutungsvollen Plätzen, Steine zu sammeln. Mit kindlicher Freude und Leichtigkeit, möchte ich mir daraus meine eigene, bedeutungsvolle Runenreihe herstellen.

Ich mag es sehr, wenn ich ab und an einen neuen Runenstein hinzufügen kann, auch wenn es sicher bis Ende des Jahre dauern wird bis das Futhark fertig ist. Dafür wird es sehr persönlich, symbolträchtig und kraftvoll sein.

Bis dahin wird mir auch die Arbeit mit den Runen geläufiger sein und mir vielleicht noch mehr erschließen als heute…

Ich wünsch Euch eine erfolgreiche Woche und begeisterte Momente!

Euer Bernhard

Lebensmittel vs. Nahrung – Teil 1

Warum ich mich mit diesem Thema beschäftige

Vor fast 30 Jahren wurde bei mir eine Autoimmunerkrankung festgestellt, Morbus Crohn und ich sollte aufschreiben was ich den Tag über esse, welche Nahrungsmittel ich gut vertrage und welche nicht.
Um es kurz zu machen, ich kam auf kein eindeutiges Ergebnis. Erst als mir die Schulmedizin scheinbar keine Optionen mehr anbieten konnte,…oder wollte?…ich mit Medikamenten versorgt war und mich dennoch nicht gut fühlte, habe ich durch eine Dame, die mit alternativen Heilmethoden arbeitet, gelernt, dass es da noch mehr gibt als ich bisher versucht hatte.

Dies ist kein Artikel gegen die Schulmedizin, die für mich, nach wie vor, ihre Berechtigung und Erfolge hat. Es macht für mich aber nur dann Sinn meine Geschichte zu erzählen, wenn ich sie so erzähle wie es sich zugetragen hat – es ist wie es ist, und letztlich habe ich einen Weg gefunden, der mir weitgehende Beschwerdefreiheit beschert hat. Weitgehend ist für mich. 2-3 mal im Jahr eindeutige Symptome. So oft haben andere Menschen grippale Infekte, also kann ich mit dieser Häufigkeit sehr gut leben.

Ich traf also diese Dame, die mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet ist und ihre Empfehlungen, wie ich mit meiner Krankheit umgehen soll, haben binnen weniger Tage so eindeutige Verbesserungen ergeben, dass die Motivation, genau so weiter zu machen, einfach immens angestiegen ist. Nach einem Jahr in etwa, hatte ich meine Krankheit soweit im Griff, dass die vormals täglichen Beschwerden nur mehr alle 4-6 Wochen aufgetreten sind.

Aber zurück zum Thema Lebensmittel. Ein wesentlicher Teil der Therapie, war die Vermeidung bestimmter Nahrungsmittel, Fertigprodukte und vor allem Zucker und Milchprodukte. Desweiteren habe ich mich mit mentalem Training zur Stressbewältigung und Kräuterheilkunde beschäftigt. Beides ist für mich, als unterstützende Maßnahme im Krankheitsfall, aber auch im Allgemeinen für einen ganzheitlich ausgewogenen Lebensstil, unbedingt empfehlenswert.

Warum ich zwischen Nahrung und Lebensmittel unterscheide

Es gibt viele Nahrungsmittel die uns schmecken und satt machen, nur sind nicht alle von der selben Qualität um unseren Körper mit dem lebensnotwendigen Baustoffen zu versorgen, uns die Energie zu gesundem Wachstum bereitzustellen. Manche Nahrungsmittel und Genussmittel rauben unserem Körper sogar Energie, fordern ihn mehr als sie ihm nützen,…viele davon sind uns geläufig, manche nicht.

Für mich ist Nahrung nur dann ein „Lebensmittel“, wenn sie uns einen Nährstoff gibt, den wir zu einem gesunden, vitalen Leben brauchen.
Leider ist das, meiner Meinung nach, nicht für jeden exakt ident, auch wenn wir uns über gewisse Stoffe sicher einig sind.
Um es bewusst schwarz – weiß zu Zeichnen:
Ein Apfel ist unbestritten ein wertvolles Lebensmittel und ein Cheeseburger mit leckerer Soße bestimmt nicht mehr als maximal Nahrung.

„An apple a day keeps the doctor away!“

Englisches Sprichwort

Es gibt keinen Beweis, dass ein täglicher Apfel uns gesund hält, dennoch liefert er uns Lebensmittel und belastet unserem Körper in der Regel nicht. Es sei denn er ist unreif, gespritzt oder sonst irgendwie durch unsere moderne Ernte-, Transport- und Vertriebskette verdorben.

Und hier stehen wir schon vor dem eigentlichen Problem! Haben wir überhaupt unbeschränkten Zugang zu Lebensmitteln? Wie kann ich unterscheiden um zu entscheiden, was ich zu mir nehme?
Ich behaupte – wir können es gar nicht,…außer wir würden Lebensmittel selbst herstellen und hätten Kenntnis aller relevanten Bedingungen die notwendig sind!

Ich will aber kein Landwirt werden um mich gesund zu ernähren und auch nicht für alles und jedes zum Bauern aufs Land fahren, um mir meine Rohstoffe direkt von der Quelle zu besorgen, damit ich halbwegs sicher bin, dass jemand sich alle Mühe gegeben hat ein Lebensmittel herzustellen und nicht bloß Nahrung vertreibt.

Also was tun? Auf Gütesiegel vertrauen?
Nein,…ich kenne die Antwort auch nicht – leider!

Es gibt zu viele Faktoren die Lebensmittel zu Nahrung degenerieren und Nahrung wie Lebensmittel erscheinen lassen. Wir überblicken gar nicht mehr, ob Nahrung zum Wohle der Menschheit oder aus Profitgier verändert, manipuliert, geschützt, und was weiß ich noch alles, wird.
Wir haben auch nicht alle das vollständige, detaillierte Wissen um Kennzeichnungen und Kleingeschriebenes auf den Verpackungen zu interpretieren und auszuwerten, was da alles drinnen steckt.

Dennoch – letztlich obliegt es uns selbst, ist es unsere ureigene Pflicht, jedem Einzelnen von uns, die Nahrung zu finden, bei der wir uns wohl fühlen, die uns gut tut und unsere Lebensgrundlage ist. Wer, wenn nicht wir selbst, ist verantwortlich sich wertvoll zu ernähren und Ernährungsfehler zu minimieren?

Ärzte und Heilpraktiker

Wie schon oben erwähnt, hege ich keinen Groll gegen die Schulmedizin, im Gegenteil, mir wurde von der Ärzteschaft bei eindeutigen Symptomen und Ursachen sehr oft und gut geholfen. Ja, der ein oder andere Arzt hat bei mir sogar sowas wie Hochachtung aufgrund seiner Fähigkeiten verursacht, obwohl auch Ärzte nur Menschen und und im Grunde genommen Handwerker sind.

Sobald es aber kompliziert mit der Ursachenforschung wird, oder man den Bereich der psychosomatischen Erkrankungen betritt, muss man, meiner Meinung nach, alle zur Verfügung stehenden Ressourcen nutzen.
Ich behaupte ganz einfach, aufgrund meiner zugegeben beschränkter Erfahrung, dass unser Gesundheitssystem, dem Patienten in komplexen Bereichen, nicht ausreichend Zeit widmen kann.

Warum aber schreibe ich hier überhaupt über Ärzte, alternativen Heilmethoden und Gesundheit, wo es doch ums Essen geht?
Weil ich inzwischen davon überzeugt bin, das es Nahrung gibt, die uns krank macht, oder zumindest von der Genesung abhält.

Auf der Suche nach Optionen, bin ich auf eine Vielzahl von alternativen Heilmethoden oder unterstützenden Maßnahmen getroffen. Die ein oder andere konnte ich tatsächlich für mich verwenden…und nicht nur das, sie haben schlussendlich den Heilerfolg gebracht, mit dem ich selbst gut leben kann.

Resümee

Nicht alle Nahrungsmittel sind wirklich unbedenklich als Lebensmittel zu betrachten. Wir können nicht mehr lückenlos feststellen, woher unser Essen kommt und wie es behandelt wurde,…eigentlich wollen wir das doch auch gar nicht wirklich. Was wir wollen ist, darauf vertrauen zu können, dass unsere Nahrung uns Energie und nützliche Lebensrohstoffe bietet.

Letztlich bestimmt aber die Konstitution jedes Einzelnen, wie viel sein Körper verträgt, bzw. abwehren kann, an behandelter, manipulierter oder einfach ungesunder Kost. Hat ein Mensch dann noch eine Immunschwäche, Unverträglichkeit oder Allergie, so wird es noch einmal schwieriger die richtigen Bezugsquellen für seine Lebensmittel zu finden.

Alternative Heilmethoden können uns helfen, unterstützen und in manchen Fällen sogar den Durchbruch bringen. Ich kann nur jedem raten, der mit seiner Nahrungsaufnahme Probleme hat, sich schlapp und antriebslos fühlt oder eine Autoimmunerkrankung hat, darauf zu achten was er isst, seinen Arzt darauf anzusprechen und ggf. eine 2. Meinung einzuholen,…in jedem Fall nicht hinzunehmen, nicht aufzugeben.

Ich selbst hatte nur deshalb Erfolg, weil ich die mir diagnostizierte Tatsache, dass es keine Heilung für mich gibt, einfach nicht akzeptieren wollte. Deshalb hab ich mich entschlossen mein Leben und meine Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen und nach Alternativen zu suchen, zu probieren, enttäuscht zu werden, aber schließlich doch zu finden, was meinem Körper schadet und was ich besser machen kann!

Fortsetzung folgt…

Ich möchte hier bewusst das erste Kapitel dieses Beitrags abschließen, damit ich den Leser nicht überlade.
Wer gerne möchte und an diesem Thema interessiert ist, der findet im nächsten Teil dieser Mini-Reihe, „Was für mich gut funktioniert“, „Welche Nahrungsmittel ich vermeide und warum“ und was ich deshalb guten Gewissens empfehlen kann.

Danke für Eure Aufmerksamkeit. Falls Ihr Fragen habt, schreibt mir gerne einen Kommentar unter diesen Beitrag

Bis demnächst auf diesem Kanal
Euer Bernhard

Spiritualität neu entdeckt?

4 Tage Schulung in Mental- und Bewegungslehre liegen hinter mir. Wyda, ein System, das die Kräftigung, Harmonisierung und schussendlichen Vereinigung der Mental-, Emotional- und Vitalfelder verfolgt, mit dem Ziel zu einer ausgeglichenen, gesunden Lebensweise beizutragen.

Eine großartige Zeit mit einzigartigen Menschen, die allesamt bestrebt sind zu lernen, zu verstehen und schließlich die Umsetzung zu schaffen. Dieser Artikel soll aber nicht dem Wyda selbst gelten, sondern vielmehr sehr allgemein der Entwicklung unserer eigenen Spiritualität gewidmet sein.

Für mich selbst ist es ebenfalls der Anfang einer neuen spirituellen Reise, nicht zum ersten mal, aber voller Vertrauen in die eigene Kraft. Es ist eine Auseinandersetzung mit sich selbst und dem was uns alles, in seiner ganzen Vielfalt, umgibt.

Die mentale Arbeit in den Alltag zu integrieren wird in den nächsten Monaten eine Herausforderung sein und dennoch wird es gelingen, weil es Stellenwert für mich hat. Soll heißen, ich weiß warum und wofür ich es mache.

Ich davon überzeugt, dass es zu meiner ganzheitlichen Gesundheit beiträgt und es mich im tiefen Verständnis meiner Persönlichkeit weiter bringt. Letztlich ist es aber auch einfach ein spannendes Abenteuer, sich auf eine ganz neue Art und Weise selbst zu begegnen.

„Je älter Du wirst, desto mehr wird Dir klar, dass es in Ordnung ist, ein Leben zu leben, das andere nicht verstehen.“

Glaub an Dich!

Der Glauben, ist eine wunderbare Sache, denn es ist Wissen durch Erkenntnis und nicht durch Bewiesenes. Es ist also nicht entscheidend, ob das, woran wir glauben von anderen beglaubigt wird, sondern vielmehr, dass wir erfahren was uns Stärke und Halt gibt. Genau daran sollten wir unsere Geisteshaltung und unsere Handlungen ausrichten.

Auf unserem spirituellen Weg erkennen wir was wahrhaftig ist, was uns in unsere ureigene animalische Kraft bringt. Es lässt uns über uns selbst hinauswachsen in Demut und Achtsamkeit.

Wyda wird für die nächsten Monate mein Weg sein und die Runen ein inspirierendes Werkzeug um zu reflektieren. Ich erwarte kein Hexenwerk, sondern vielmehr innere Harmonie, vitale Stärke, und meine eigene konsequente, wie intensive Hingabe um die Gesamtheit der ureigenen Kräfte besser kennen zu lernen und zu kultivieren.

Ich begebe mich nicht auf diese Reise um zu imponieren und schon gar nicht um zu missionieren! Dennoch würde es mich freuen, wenn ich andere Menschen dazu inspirieren kann, ihre spirituelle Seite, auf ihre ganz eigene individuelle Art und Weise, für sich neu zu entdecken oder weiter zu entwickeln.

„Jeder Gewinner steht auf einem Berg von Niederlagen!“

Auch ich starte nicht den ersten Versuch , standhaft zu bleiben, im Bestreben der Spiritualität den festen Platz in meinem Leben einzuräumen. Wachstum ist materiell, emotional und mental gleichsam gefordert, nur so bleiben wir in unserem einzigartigem Wesen im Einklang!

In diesem Sinne, wünsch ich Euch eine fabelhafte Woche und Spaß an den Projekten Eures Lebens.

Euer Bernhard